Ohrkorrektur
Abstehende Ohren sind eine häufig vorkommende Missbildung. Obwohl die Funktion dadurch nicht behindert ist, kann diese Abweichung sowohl bei einem Kind als auch bei einem Erwachsenen Scham- und Minderwertigkeitsgefühle auslösen und sich somit negativ auf die seelische Gesundheit auswirken. Leidet das Selbstwertgefühl wegen der Ohren, dann sollten Sie sich nicht allzu lange auf Alternativen zu einer Operation besinnen. Denn durch eine operative Korrektur ist es möglich, die eigene Zufriedenheit zu steigern und seelische Fehlentwicklungen zu vermeiden.
Während im Kindergarten das Aussehen kaum zum Gegenstand von Gespött wird, da die Jungen und Mädchen in diesem Alter noch nicht besonders auf Äußerlichkeiten fixiert sind, ändert sich dies mit Eintritt in die Schule manchmal entscheidend. Hänseleien können das Kind stark beeinträchtigen und ihm die Lust an der Schule oder am Kontakt mit anderen Kindern verleiden. Durch eine Ohrkorrektur lässt sich verhindern, dass das Kind bei Eintritt in die Schule durch seine oftmals rauen Klassenkameraden gekränkt wird.
Was die Ohrkorrektur bei einem Kind betrifft, so ist es sehr wichtig, dass das Kind selbst den Eingriff will oder ihn zumindest nicht ablehnt. Ein günstiger und empfohlener Operationszeitpunkt liegt vor der Einschulung, da das Ohr im sechsten Lebensjahr fast ausgewachsen ist und seine Form nicht mehr wesentlich ändert. Ein etwas längeres Zuwarten bringt den Vorteil, dass das ältere Kind, etwa ab dem zehnten Lebensjahr, in örtlicher Betäubung mit oder ohne Dämmerschlaf operiert werden kann. Im Erwachsenenalter kann die Ohrkorrektur jederzeit vorgenommen werden, solange die allgemeine Operationsfähigkeit gegeben ist; hier gibt es keine Altersbeschränkung.