Oberschenkelstraffung

Hat die Haut im Laufe der Jahre ihre Elastizität und Schrumpfungsfähigkeit verloren empfiehlt sich eine operative Oberschenkelstraffung. Hierbei handelt es sich in den allermeisten Fällen um einen Hautüberschuss an der Innenseite der Oberschenkel.

Dies ist nicht zu Verwechseln mit den sog. Reithosen, welche eine lokale Fettansammlung an den Außenseiten der Oberschenkel sind und durch Fettabsaugen behandelt werden.

Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose. Vor dem Eingriff wird eine Rasur des betroffenen Areals durchgeführt und die geplante Schnittführung auf der Haut eingezeichnet.

Nach der Operation werden Drainagen in die Wundhöhlen eingelegt, damit das Wundwasser ablaufen kann und keine Infektionen entsteht. Zusätzlich wird für 7 Tage ein Antibiotikum verabreicht.

Aber Bedenken Sie, kein Eingriff ist ohne Risiken. Es können in sehr seltenen Fällen Nachblutungen, Infektionen oder eine Thrombose auftreten. Auch kann es bei zu früher Belastung vereinzelt zum Auseinandertreten der Wundränder mit Wundheilungsstörungen und Narbenbildung kommen.

Die Drainagen werden nach einem Tag gezogen. Die Fäden werden im Allgemeinen nach 10 Tagen entfernt. Haben sich die Narben nach 3-6 Wochen stabilisiert dürfen Sie langsam wieder mit Sport beginnen.