Oberschenkelstraffung

Hat die Haut im Laufe der Jahre ihre Elastizität und Schrumpfungsfähigkeit verloren empfiehlt sich eine operative Oberschenkelstraffung. Hierbei handelt es sich in der allermeisten Fälle um einen Hautüberschuß an der Innenseite der Oberschenkel.

Dies ist nicht zu Verwechseln mit den sog. Reithosen welche eine lokale Fettansammlung an den Außenseiten der Oberschenkel sind und durch Fettabsaugen behandelt werden.

Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose. Vor dem Eingriff wir eine Rasur des betroffenen Areals durchgeführt und die geplante Schnittführung auf der Haut eingezeichnet. Zeigt sich der Elastizitätsverlust hauptsächlich im Leistenbereich kann eine halbmondförmige Hautentfernung durchgeführt werden. Dehnt sich der Hautüberschuß bis zum Knie aus muß auch hier Haut entfernt werden und es zeigt sich eine Narbe bis oberhalb des Knies. Bei zusätzlicher starker Faltenbildung im Gesäß sollte auch hier eine Haut/Fettresektion durchgeführt werden, so daß die Narbe in der Gesässfalte zu liegen kommt.

Nach der Operation werden Kunststoffschläuche in die Wundhölen eingelegt damit das Wundwasser ablaufen kann und keine Infektionen enstehen. Zusätlich wird für 24 Stunden ein Antibiotikum verabreicht.

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