Oberarmstraffung
Eine Straffung der Oberarme kann sinnvoll sein wenn ein erschlaffter Hautmantel vorliegt, sei es nach Gewichtsabnahme oder durch den normalen Alterungsprozess.
Die Operation wird in der Regel in Vollnarkose durchgeführt. Vor dem Eingriff wird der Hautüberschuss bestimmt und die Schnittführung eingezeichnet. Sie verläuft an der Innenseite des Oberarmes.
Nach der Operation wird ein leichter Druckverband angelegt und nach ca. 10 Tagen die Fäden gezogen. In dieser Zeit sollten Belastungen der Arme unterbleiben. Anschließend wird ein Kompressionstrumpf für 6-8 Wochen getragen. Hierdurch wird die Ausbildung einer ästhetischen Form gefördert und die Narbenbildung günstig beeinflusst. Bitte vermeiden Sie Sonneneinstrahlung für mehrere Monate.
Trotz dieses relativ kleinen Eingriffes sind in Einzelfällen Komplikationen beschrieben worden. Dies sind unter anderem Blutungen, Infektionen, Wundheilungsstörungen, Narbenbildung und in sehr seltenen Fällen Thrombosen. In der Regel verbleibt aber abhängig vom Hauttyp und der Wundheilung zumeist eine zarte Narbe an der Innenseite des Oberarmes.
Nach der Operation sollten die Arme mit einem leichten Kompressionsverband hoch gelagert werden um Schwellungen vorzubeugen. Ebenso sollten Sie frühzeitig mit leichten Bewegungen beginnen um eine Einsteifung vorzubeugen. Aber eine Belastung ist in den ersten Wochen grundsätzlich zu vermeiden.