Bauchdeckenstraffung

Eine Bauchdeckenstraffung wird empfohlen, wenn sich nach einer starken Gewichtsabnahme die Haut nicht mehr zurückbildet oder wenn die Bauchhaut durch eine Schwangerschaft überdehnt wurde.

Diese im Überschuss bestehenden Hautpartien können zu chronischen Entzündungen führen wenn sie aufeinander liegen. Allerdings ist bei großem Übergewicht eine alleinige Bauchdeckenstraffung nicht sinnvoll. Vielmehr sollte vorher eine deutliche Gewichtsverminderung durchgeführt werden.

Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose. Nach dem Hautschnitt wird die Bauchhaut von der Muskulatur abgelöst, nach unten gezogen und gekürzt damit Sie wieder straff anliegt. Anschließend wird der Bauchnabel an seiner ursprünglichen Stelle wieder eingenäht, eine versenkte Naht angelegt, Drainagen eingelegt und ein Kompressionsverband wieder angelegt.

Trotz größter Sorgfalt kann es in Einzelfällen zu Komplikationen kommen. Dies sind z.B. Nachblutungen, Wundheilungsstörungen, Infektionen, Narbenbildung und Thrombosen.

Nach der Operation sollten Sie um die Nähte zu entlasten die ersten Tage etwas angewinkelt im Bett liegen und die Beine zur Vorbeugung einer Thrombose bewegen.

Nach der Entlassung werden Sie angehalten für 6-8 Wochen einen Kompressionsgurt zu tragen und für mindesten 8 Wochen auf Sport und das Heben schwerer Gegenstände zu verzichten.