Bauchdeckenstraffung
Eine Bauchdeckenstraffung ist sinnvoll, wenn sich nach einer starken Gewichtsabnahme die Haut nicht mehr zurückbildet oder wenn die Bauchhaut durch eine Schwangerschaft überdehnt wurde.
Allerdings ist bei Übergewicht eine alleinige Bauchdeckenstraffung nicht sinnvoll. Vielmehr sollte vorher eine deutliche Gewichtsreduzierung durchgeführt werden oder wenn die Fettansammlung lokal begrenzt ist, eine Fettabsaugung durchgeführt werden.
Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose. Nach dem Hautschnitt wird die Bauchhaut nach unten gezogen, gekürzt und der Bauchnabel an seiner ursprünglichen Stelle wieder eingenäht. Zusätzlich kann der Bauchmuskel noch vernäht werden, damit die Haut schön straff anliegt. Anschließend werden Drainagen eingelegt und ein Kompressionsverband angelegt. Nach dem Eingriff müssen Sie 1-2 Tage stationär zur Überwachung bleiben.
Nach der Operation sollten Sie um die Nähte zu entlasten die ersten Tage etwas angewinkelt im Bett liegen und die Beine zur Vorbeugung einer Thrombose bewegen.
Trotz größter Sorgfalt kann es in Einzelfällen zu Komplikationen kommen. Dies sind z.B. Nachblutungen, Wundheilungsstörungen, Infektionen, Narbenbildung und Thrombosen.
Nach der Entlassung werden Sie angehalten für 2 Wochen einen Kompressionsgurt zu tragen und für mindesten 6 Wochen auf Sport und das Heben schwerer Gegenstände zu verzichten.